Ab Januar 2004 wird hier wöchentlich die "Aufnahme der Woche"
aus allen Bereichen der Gesellschaft veröffentlicht.
Es soll zum Nachdenken aber auch zum Schmunzeln anregen.

@ufnahme KW 40 / 05

Der Text der deutschen Nationalhymne
Einigkeit und Recht und Freiheit
f
ür das deutsche Vaterland.
Danach laßt uns alle streben
b
rüderlich mit Herz und Hand.
Einigkeit und Recht und Freiheit
s
ind des Glückes Unterpfand;
|: Blüh' im Glanze dieses Glückes,
b
lühe, deutsches Vaterland. :|

Acht kurze Zeilen.
Ist es so schwer diese zu lernen
und vor allem
sie auch umzusetzen?

Auf Grund langjähriger Diskussionen und eines Schreibens von Bundeskanzler
Dr. Konrad Adenauer an Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss vom 29.04.1952
antwortete dieser am 2. Mai 1952 u.a.:
" ... Ich würde sehr froh sein, wenn alle, die sich jetzt in Briefen und Entschließungen und Artikeln so lebhaft zu ihm bekannt haben, auch die Folgerungen daraus weiter ziehen, und es wäre verdienstlich, Herr Bundeskanzler, wenn die Bundesregierung mit dafür sorgen könnte, daß diese Farben bei festlichen Anlässen, da man die Worte von Hoffmann von Fallersleben singen will und singen wird, nicht bloß an den Amtsgebäuden wehen, sondern von den Mitgliedern der Gruppen, die sich dafür in Beschlüssen erklärt haben, als das Symbol unseres Staates auch öffentlich bekannt würden."
Seit dem 6. Mai 1952 ist daher die dritte Strophe des Textes von
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, gedichtet am 26.08.1841 auf Helgoland
und die Musik von Joseph Haydn, komponiert im Jahr 1797, die deutsche Nationalhymne.
Nach der Wiedervereinigung nochmals im August 1991 vom damaligen Bundespräsidenten
Dr. Richard von Weizsäcker und dem damaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl bestätigt.
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