Amerika kann es: Die Quadratur des Kreises
Wiederaufbau IRAK ohne entscheidende UN Verantwortung – rechtlich unmöglich
Brüssel / New York (wde) Alle großen Mathematiker und Physiker der Welt sind dem derzeitigen amerikanischen Präsidenten George W. Bush auf das tiefste verbunden. Selbst Albert Einstein würde sich vor Bush verbeugen, wenn er es noch könnte, hat dieser doch die Quadratur des Kreises endgültig gelöst – oder doch nicht?! Der einseitige Angriffskrieg der Amerikaner gegen den Irak, ohne UN Mandat, ist beendet. Der Kriegsgrund, nämlich Massenvernichtungswaffen zu finden, ist nicht bestätigt worden. Nun wird der Wiederaufbau des Irak ebenfalls ohne einen entscheidenden Einfluss der UN und der Europäer wieder „aufgebaut“. Das sind jetzt aktuell, ohne die anderen, zwei wichtige Tatsachen, die eindeutig gegen das internationale Völkerrecht verstoßen. Das freiheitsliebende Land handelt einmal mehr unter der Regierung von Bush nur nach den eigenen Interessen und brüskiert damit den Rest der Welt.
Die UN und die europäischen Regierungschefs täten gut daran, wenn sie sich durch das mehr als überzogene Verhalten des Amerikaners George W. Bush nicht auseinander bringen lassen würden. Wenn jetzt die Institutionen nicht mit einer Stimme sprechen, haben sie für Jahrzehnte verloren. Allein der klare Wille der amerikanischen Regierungsadministration, den IRAK unter eigener Regie wieder aufbauen zu wollen, wäre das größte politische Übel nach dem zweiten Weltkrieg. Das wird dadurch noch verschlimmert, da die Amerikaner den Beweis von Massenvernichtungswaffen im Irak bis heute schuldig geblieben sind. Der vorgetäuschte Kriegsgrund ist weggefallen.   Jetzt daraus noch ableiten zu wollen, nur Amerika hat das Sagen im Irak, wäre die Quadratur des Kreises. Hier sei zum Beispiel noch einmal daran erinnert, dass die Amerikaner in Bagdad alle Ministerien ungeschützt den Plünderern überlassen haben. Alle, ach nein, das Ölministerium hatten sie geschützt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Die UN muss mit an verantwortlicher Stelle bei dem Wiederaufbau für das irakische Volk dabei sein, sonst glauben die Amerikaner wirklich noch, dass sie der restlichen Welt ihre Vorstellung von Menschlichkeit und Freiheit aufdrücken können. Leider ist be- kannter maßen auch in Amerika  
nicht alles Gold was glänzt. ____ Der nächste amerikanische Präsident, der nicht zwangsläufig Bush heißen muss, vertritt vielleicht eine andere Politik – da kann man sich aber nicht drauf verlassen. Die europäischen Staatschefs dürfen nicht im Nachhinein den Krieg damit rechtfertigen wollen, weil er – Gott sei Dank – nicht so lange gedauert hat. Europa und die UN müssen eine eigene Politik betreiben. Wenn sie mit den Amerikanern in wesentlichen Punkten überein- stimmen, ist das nur gut für die durch Technik nähergerückte gesamte Weltbevölkerung.

   
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