Ewigkeiten
Wir sind geboren - die Sanduhr läuft.
Nichts wird verloren - Sand wird gehäuft.
Die Zeit geht weiter - aus Sand wird Stein.
So ist es immer wieder - so muß es sein.
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Wir stehen am Berg, wieviel Steine so fein?
Sind wir nur ein Zwerg? Was ist es, das ‚Sein’?
Nein, wir selbst sind der Berg, wir geben Kraft
wir sind Ursprung und Werk, das alles schafft.
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Wir stehen am Berg. Wir wissen nicht weiter.
Sind wir nur der Zwerg auf der Lebensleiter?
Nein, wir selbst sind die Zeit, der Berg und Seen,
nichts war umsonst, wir müssen nur verstehen.
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Wir stehen am Berg - der Abgrund nicht weit.
Was sollen wir hier - es verrinnt die Zeit.
Doch dann merken wir in ‚majestätischer Ruh’,
auch Leid, Tod - Überleben gehört dazu.
   

   
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