Wasser des Lebens fließt für ältere Bürger
Wenn die Philosophie umgesetzt wird, gibt es ein neues „zu Hause“
Bad Cannstatt (wde) “Jedem die Hand reichen, der nach Hilfe verlangt“ ist die heute noch gültige christlich soziale Wertevorstellung vom „Evangelischen Verein Bad Cannstatt“. Die seit 1874 fest in der diakonischen Arbeit verwurzelte soziale Einrichtung, hatte damals schon missionarische und bildungspolitische Aufgaben. Bis in die jetzige Zeit wird die Philosophie und Vision der damaligen Initiatoren weitergetragen. Der evangelische Verein ist heute ein modern geführtes Alten- und Pflegeheim. Die gesellschaftlichen Aufgaben werden nun an den hilfsbedürftigen Senioren erfüllt. „Im Mittelpunkt steht der Mensch“, so die klare Aussage der Verantwortlichen, der durch eine flexible Betreuung und Fürsorge seine Persönlichkeit, Freiheit und Selbstständigkeit behalten soll.
Freiwillige und ehrenamtliche Mitar- beiter aus allen Bevölkerungs- schichten und Konfessionen machen neben den Spendern und offiziellen Kostenträgern, solch eine „herausragende Arbeit für unseren Nächsten“ erst möglich. Eckhard Gutheil als Geschäftsführer und seine Ehefrau Marga Gutheil als Heimleiterin sind seit dem 1, Oktober 1977 an verantwortlicher Stelle tätig. Die beiden sehr engagierten Menschen verstehen ihre Arbeit in der begehrten Institution als Lebensaufgabe. Ein gutes Einvernehmen mit den Bewohnern, aber auch mit den Angestellten, dem Pflegepersonal, den externen Mitarbeitern und den ehrenamtlichen Helfern sind Voraus- setzung für das Gelingen dieser so wichtigen Aufgabe. Dieses gute Einvernehmen garantiert eine „Familienatmosphäre“. Trotz der notwendigen Distanz, die auch sein muss, kann man „auf einer Ebene“ mit den Betroffenen sprechen. Geborgenheit und Gemeinschafts- sinn können so entstehen. Durch geförderte soziale Kontakte zu Angehörigen, Freunden und anderen Bewohnern werden Begegnungen geschaffen, die gerade im Alter für jeden einzelnen von „ungeheurer Wichtigkeit“ sind.   Die räumlich alle nah beieinander, aber doch dezentralen Häuser, Wohnungen und Einrichtungen helfen den älteren Menschen, sich besser in ihr neues Umfeld zu integrieren. Eine umfassende und fachorientierte ärztliche und pflegerische Betreuung sind selbstverständlich. Die Qualifikation und ständige Weiterbildung der Mitarbeiter ist erklärtes Ziel zum Wohl der Bewohner. Eine „eigenverantwortliche Atmosphäre“ auf allen Ebenen und Gebieten wird gezielt gefördert. Neben einem Grundservice bieten die Bad Cannstatter auch den Wahlservice und die Vollzeitpflege. Betreutes Wohnen, auf Wunsch sogar mit dem Erwerb von eigenem Appartement, runden das Angebot der erfolgreichen sozialen Einrichtung ab. Der Standort in Bad Cannstatt bietet neben allen nahegelegenen öffentlichen Einrichtungen, auch die Nähe des Kurparks mit seinen vielen Möglichkeiten. Fazit einer 89jährigen Bewohnerein: „Meine damalige Entscheidung für Bad Cannstatt war und ist ein Glückstreffer gewesen.“  
WASSER DES LEBENS Mosaikwandbild im Speisesaal des Evangelischen Vereins Bad Cannstatt. Gestaltung Prof. Hans Gottfried von Stockhausen, nach Johannes 4.10, Jesus am Jakobsbrunnen. Foto: Evangeli- scher Verein Bad Cannstatt. ____________________________

   
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