In eigener Sache – Blick nach vorn
Zeit und andere Räume, für jeden andere Schwerpunkte
Stuttgart (wde) Nicht immer bleibt die Zeit das zu tun, was man sich vorgenommen hat, schade. Aber richtig ist auch: „Wer nimmt uns die Zeit? Wer nimmt uns das Glück? Sind wir nicht bereit - keiner bringt’s zurück.“ Also bewußter handeln – ab dem Jahr 2007!
Das heißt in der Praxis, meistens kann jeder selbst seine Zeit einteilen – warum machen wir so wenig Gebrauch davon?! In diesem Jahr war auch die Redaktion im Bereich ‚Thema der Woche’ nicht so aktiv, als es geplant war. Außer einer sehr umfangreichen Berichterstattung der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland/Stuttgart, der Salva-dor Dali Ausstellung in Stuttgart, dem neuen Einkaufstempel ‚Cann-statter Carré’ in Bad Cannstatt und zwei Besuche der Garnisonsstadt Goslar (Kameradentreffen und Großer Zapfenstreich), sind nicht viele Beiträge entstanden. Das wird sich in 2007 wieder ändern. Aber was hätte man auch aus dem gesamten gesellschaftspolitischen Leben schreiben können? Vielleicht darüber, dass die Politiker der Bundesregierung nicht „zum Wohle des deutschen Volkes“ sondern nur zum eigenen Parteinutzen entschei- den?! Bei der vorgesehene Födera- lismusreform, der Gesundheitsre- form, von der Steuerreform ganz zu schweigen, sind nur Bruchteile verwirklicht und meistens zu Lasten der „breiten Bevölkerungsschicht“. Die Steuer- entlastungen für die Unternehmen, vor allem für die   großen, haben auch noch keinen neuen Arbeitsplatz geschaffen oder - doch einige sind tatsächlich entstanden. Wenn nicht eine große Koalition, im politischen Bereich, Entscheidendes für Deutschland reformieren kann oder will, wer dann?! Und dann noch die heimlichen Griffe in die Taschen, wie z.B. die Mehrwertsteuerer-höhung, Beiträge zur Renten- und Gesundheitsvorsorge, die Pendler-pauschale wird stark eingeschränkt usw., usw. „Die Rente wird nicht gesenkt“, so ein Politiker strahlend vor den Fernsehkameras - mein Gott wo lebt dieser Mensch? Glauben die politisch verantwortlichen wirklich, dass die Bevölkerung dumm ist?! Aber auch im privaten Umfeld darf man „seinen Nächsten“ nicht vergessen. Den Mitmenschen, der Nachbar gleich nebenan und der Obdachlose auf der Straße sind Menschen aus Fleisch und Blut. Ohne viele ehrenamtliche Hilfe, ein wichtiger Pfeiler der Gesellschaft, ist ein funktionierendes Gesellschaftsleben nicht mehr möglich. Aber wir dürfen nicht nur schwarz und grau sehen , schon allein deshalb, um selbst besser überleben zu können..  
Blick frei nach vorn gerichtet. Lassen Sie sich nichts einreden – von Niemandem. Foto: wde ______ Oh je, man hätte doch vieles detaillierter schreiben können - informieren müssen - über das, was die Damen und Herren in gesellschaftlicher Verantwortung sagen und das, was sie morgen schon vergessen haben; es ist zu befürchten, sie haben es gar nicht vergessen - die Zeit heilt aber nicht alle Wunden.

   
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