Stuttgart vers(t)inkt im Müll
Satter Streik - Verhärtete Fronten lassen nichts Gutes hoffen
Stuttgart (wde) „WC-Anlage wegen Streik geschlossen“. Ein kleiner Hinweis mit großen Auswirkungen. Wer denkt sich hier etwas, oder ist das Denken im Streikverfahren gänzlich ausgeschaltet?! Nach fünf Wochen Streik, Stand 10.03.2006, muß man das annehmen. Die Gerichte werden bemüht. Der Stadt Stuttgart wurde gerade eine beantragte einstweilige Anordnung, gegen die Sperrung der Zufahrt zur Müllverbrennung, abgelehnt. Begründung: Es gebe Alternativplätze und die Stadt ist sachlich gar nicht zuständig sondern der Betreiber der Müllverbrennung selbst, die Energieversorgung Baden-Württemberg, EnBW. Hat der Rechtsvertreter der Stadt das wirklich nicht gewußt? Die Hauptsache scheint zu sein, daß die Bevölkerung glauben soll, es wurde etwas unternommen. Das gilt für beide Seiten. Will man dort wirklich etwas erreichen? Haben alle Beteiligten schon einmal etwas von einem Schachspiel gehört? Nach einem Spielzug kommt eine Reaktion. Jede Handlung sollte zu Ende gedacht werden. Hier scheint es zu fehlen! Will man bei dem Spiel "obsiegen", auch wenn es nur Verlierer geben kann?! Der Streik jetzt ist aber kein Spiel. Wie heißt noch gleich der bedeutsame Satz „... zum Wohle des deutschen Volkes ...“. Wissen die Beteiligten überhaupt noch worum es in der Ausgangssituation eigentlich ging? Armes Deutschland! - - - - - Siehe auch Sonderseiten.
   

   
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