60 Jahre und kein bißchen weise – oder?
Dresden gedenkt den Opfern der Bombennacht vom Februar 1945
Dresden (wde) Die Bevölkerung von Dresden hat leidvoll erfahren und gelernt: Nie wieder Krieg und Frieden für alle Menschen. Zehntausende Dresdner und ihre Gäste erinnerten in verschiedenen Gedenkfeiern dem Bombenangriff vor 60 Jahren durch die englischen und amerikanischen Luftverbände. Weit mehr als 35000 Menschen kamen damals zu Tode. Hunderte Menschen konnten erstmals in das innere der Frauenkirche gehen und gemeinsam „Die Nacht der Stille“ begehen. Bewegende Momente in einer großartigen und starken Stadt. Bunt gegen Braun – die richtige Antwort.
Dresdner Bürger und Gäste aus aller Welt gedachten an die Opfer von Kriegen und Gewalt und protestierten gegen eine Umdeu- tung der Geschichte durch Rechts- radikale. Aus vielen Teilen der Welt waren Gäste angereist, um den 60. Jahrestag der sehr überflüssigen Bombardierung zu gedenken. Täter und Opfer waren vereint, so trafen sich zum Beispiel britische Bomberpiloten und Augenzeugen der schlimmen Nacht. Auch die Amerikaner wollten nicht untätig sein und kamen dann zusätzlich tagsüber am 14. Februar mit ihrer tonnen- schweren Bombenlast. Auch wenn der Krieg vom deutschen Boden seinen Anfang nahm, diese beiden Tage bleiben unvergeßlich.   Auch wenn einige ausländische Medien den Aufmarsch der „rechten Szene“ in den Vorderrund ihrer Be- richterstattung stellen, die Dresdner Bevölkerung hat durch ihr Verhalten die freiheitliche Meinung aller Deut- schen mehr als deutlich gemacht. Diese Redakteure schreiben das Gedenken sei „überrannt“, „Schau gestohlen“ und „beschädigt“. Nichts davon ist richtig! Diese Besserwisser haben ebenfalls nichts verstanden. Das hauptsächlich englische und US-amerikanische Zeitungen so schreiben, sei nur der Vollständigkeit hier erwähnt. Ein wiederholtes klares Bekenntnis der Bürger von Dresden am 13. Februar 2005: „Diese Stadt hat Nazis satt!“  
Die weiße Rose als Zeichen der Trauer und Versöhnung am 60. Jahrestag der unmenschlichen Bombenangriffe der englischen und amerikanischen Luftwaffe. __ © dpa Siehe auch Aufnahme der Woche 07/05 und Sonderseiten.

   
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