Schwäbisch: Hauptsach gschwätzt
Dr. Angela Merkel will Renten für Eltern ohne Kinder halbieren
Berlin (wde) Die CDU- und Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Frau Dr. Angela Merkel, will auch ihren Beitrag zur Sanierung der deutschen Finanzen leisten. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt, dass Frau Merkel dafür plädiert, dass kinderlose Frauen und Männer weniger Rente bekommen oder höhere Rentenbeiträge zahlen sollen. „Die Erziehung von Kindern muss einen Einfluss auf die Rente haben.“ (Anm. der Red.: Das gibt es schon. Mit dem „Kindererziehungsgeld“ ist bereits ein erster Schritt gemacht worden).Sie favorisiere, Kinderlosen nur die halbe Rente zu zahlen oder höhere Beiträge zu leisten. Als ehemalige Bundesministerin, auch wenn sie in einem anderen Ressort tätig war, sollte sie es eigentlich besser wissen. Rechtlich ist dieser Vorschlag kurzfristig gar nicht zu realisieren, frühestens in zwei Jahren würde der Haushalt dadurch entlastet. Will Frau Merkel in die intimsten Belange der Familie eingreifen? Fazit: „Hauptsach gschwätzt“.
Bei der ganzen Diskussion um „Haushaltslöcher“ und andere Ungereimtheiten in der Bundesrepublik Deutschland, leider in manchen Bereichen auch bei Bundeskanzler Gerhard Schröder, vermisst man einen einzigen Satz zur Sanierung der öffentlichen Haushalte, der sich mit den Privilegien der Unternehmen befasst. Zu viele Vergünstigungen gibt es, die dringend „abgebaut“ werden müssen. Bei seiner Rede im Bundestag um die Realisierung vom „Hartz-Konzept“, am 14. März 2003, versäumte es auch Kanzler Schröder. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger werden zur Kasse gebeten. In manchen Bereichen ist das nicht nachzuvollziehen. Wäre aber in diesem Beitrag auch nur ein einziges mal die Rede vom Abbau von Steuersubventionen und   anderer Vorteile gekommen, könnte man manches besser einordnen. Die Medien waren alle vertreten und sie hätten diesen Hinweis bestimmt auch gebracht. Warum hat Kanzler Schröder an diesem Tag nicht erwähnt, dass am 21. Februar 2003 das „Steuerver- günstigungsabgabengesetz“ vom Bundestag beschlossen wurde? Das ist ein erster Ansatz, auch wenn zu befürchten ist, dass die CDU im Bundesrat gegen den Gesetz- entwurf stimmen wird. _________ Für Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel ist die Halbierung der Rente für Kinderlose ein gutes Mittel, um die Staatsfinanzen wieder in den Griff zu bekommen. Mit gutem Beispiel geht sie dann voran, sie ist ebenfalls kinderlos. Ach, da war doch noch etwas. Die „Renten der Politiker“ werden ja ganz anders berechnet.  
Dr. Angela Dorothea Merkel: Immer nur eine Idee – und was für eine! Mit gutem Beispiel voran: Rentenhal-bierung für Eltern ohne Kinder. Sie bekommt dann nur ca. 10 TSD € anstatt 20 TSD € im Monat ______ Foto aus CDU Webseite, E-CARD, leicht verändert. FOTO aus „AKTUELL“: Bundestag.de

Der folgende Beitrag wurde heute Vormittag (02.04.2003) in das Forum der „http://www.cdu.de“ Seite „Innenpolitik“ gestellt. Thema dort: Rente–Reden und Handeln ______ Im Regierungsprogramm der CDU/CSU für die Jahre 2002 bis 2006 heißt es u.a.: "Alle Genera- tionen müssen die Gewissheit haben, dass ihre Altersversorgung langfristig gesichert ist – auch unter veränderten wirtschaftlichen und demografischen Gegebenheiten. Alterssicherung braucht Verläss- lichkeit. Sicherheit im Alter hat für CDU und CSU höchste Priorität."   Ja, liebe Frau Dr. Merkel, wie paßt da Ihre Aussage hinein, daß Sie die Renten für "Kinderlose" halbieren wollen? Auf schwäbisch: "Hauptsach gschwätzt". Siehe auch: ____ http://www.welt-der-erlebnisse.de/meinungen.html" dort "Thema der Woche" ____________ Herzliche Grüße aus Stuttgart wde  
Frau Dr. Angela Merkel _____ Foto: bundestag.de

2004 - 2005 - 2006 - 2007 - 2008 Aufnahmen des Jahres 2009 - 2010 - 2011 - 2012 - 2013 - 2014 - 2015
2004 - 2005 - 2006 - 2007 - 2008 Zu den Themen des Jahres 2009 - 2010 - 2011 - 2012 - 2013 - 2014 - 2015

zurüch zur Auswahl