Feiges Attentat gegen die Menschlichkeit
World Trade Center vernichtet – Pentagon schwer beschädigt – Tausende Tote
New York / Washington (wde) „Und vergib ihnen nicht, denn sie wissen was sie tun.“ In Abwandlung des bekannten Bibelspruches denken heute, in diesen Stunden und bestimmt noch in den nächsten Tagen, Monaten und Jahren viele Menschen – nicht nur in Amerika, sondern auf der ganzen Welt. Das Unvorstellbare ist geschehen, ein feiger Anschlag auf die freiheitliche Ordnung und Wertvorstellung. Kein Politiker, auch kein Drehbuchautor hätte sich jemals so ein Szenario ausgedacht. Diese nun realistisch gewordene Wahrheit ist zu pervers, als das man an solche Ausmaße menschlichen Fehlverhaltens auch nur ansatzweise hätte denken können. Und doch ist es Wirklichkeit geworden: Vier Passagierflugzeuge, die fast zeitgleich entführt worden waren, wurden als menschliche Bomben benutzt und gezielt eingesetzt. Das Wahrzeichen von New York, das World Trade Center, ist zerstört. Das Pentagon, das amerikanische Verteidigungsministerium bei Washington, wurde schwer beschädigt. Eine vierte Maschine stürzte in Pittsburgh ab. Nichts, aber auch gar nichts wird wieder so sein wie früher – die Auswirkungen auf die allgemeine politische Weltsituation ist nicht abzusehen.
Der 11. September 2001 wird in die kleinen und großen Geschichtsbücher dieser Erde ein- gehen als ein Tag, der die gesamte Welt verändert hat. Die Tränen reichen nicht – die geweinten und ungeweinten – um das Leid auszudrücken, den dieser feige Anschlag in New York und Washington ausgelöst hat. Sicher, es gab und gibt auch woanders auf der Welt Kriege, die großes Leid auf die jeweilige Bevölkerung ge- bracht haben und bringen werden. Aber diese Tat, mitten im Frieden und ohne jegliche Vorwarnung auf die zivile Bevölkerung und in diesem Ausmaß, gab es noch nie. Amerika befand sich nicht im Kriegszustand – das hat sich ab heute geändert. _______________ Aber wer ist der Gegner? Wer denkt sich so etwas aus? Wer kann Amerika so abgrundtief hassen, dass er zu solch einer Tat fähig ist? Es ist der amerikanischen Regierung zu wünschen, dass sie den Mut und die Kraft aufbringt nicht sofort blindwütig „die üblichen Verdächtigen“ auszumachen und militärisch gegen sie vorzugehen. So einfach wird es dieses mal nicht sein, denn die Wurzeln dieser Tat müssen sehr tief liegen. Bei dem Ausmaß dieser von Menschen Hand ausgelösten Katastrophe wird es bestimmt auch keine „Bekenner“ im üblichen Sinne geben.   Also gegen wen soll Amerika kämpfen, einen Vergeltungsschlag führen? Das es solche, auch militärische Aktionen geben muss, wird aber unbestritten sein. ______ Es ist heute viel zu früh darüber zu spekulieren, wer bzw. welche Organisationen hinter diesem verruchten Anschlag stehen. Einer allein kann dieses offensichtlich gut vorbereitete Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht ausgeführt haben. Aber die ersten Gedanken darf man sich machen: Es kann sehr wohl eine Person den Auftrag gegeben haben und die Ausführung wurde dann langfristig von anderen verblendeten Menschen vorbereitet und ausgeführt. Es ist wohl auch zu befürchten, dass dieser Wahnsinn „im Namen eines Glaubens“ durchgeführt wurde – „Mein Gott, wofür musst Du Deinen guten Namen hergeben!“ Doch eines ist bestimmt auch richtig: Keine Lehre auf der gesamten Welt erteilt einen Freibrief für diese Taten und schon gar nicht „im Namen Gottes, Allahs oder Mohameds“. Diese neue ungeahnte große Herausforderung durch terroristische Anschläge kann nur von allen freiheitlich denkenden Völkern gemeinsam beantwortet und gelöst werden. Jetzt und heute müssen unsere Gedanken aber bei dem unsagbaren Leid der betroffenen Menschen vor Ort sein.  
Der zweite Turm des World Trade Center ist ebenfalls von einem Flugzeug getroffen worden, der erste Turm steht bereits in dichtem Rauch und Qualm. Foto: AP ____ _____________________________ Wir nehmen Anteil an der Trauer der Angehörigen um die vielen unschuldigen Toten, die wohl in die Tausende gehen werden. Wir denken an die letzten Minuten der Passagiere in den vier Flugzeugen, welches Leid haben diese Men- schen ertragen müssen im Angesicht des Todes. Wir denken aber auch an die Zukunft. An die unbedingte, wohl langfristige ge- meinsame Bewältigung dieses Ge- schehens vom 11. September 2001. Wir denken an Gott ...

   

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