Im Namen des Volkes?
Sexualmord - Die "guten" Rechtsanwälte und Psychiater lauern schon.
Eberswalde (wde) Die zwölfjährige Ulrike Brandt ist tot. Geschändet und ermordet. Wieder einmal muss die Bevölkerung, vor allem die unsagbar leidenden Eltern, eine Tatsache zur Kenntnis nehmen, die man gar nicht verstehen und verarbeiten kann. Was passiert gerade bei uns in Deutschland? Die grausamen Fälle mehren sich in der letzten Zeit. Auch hier muss man fragen: Warum? Die engagierte örtliche Polizei und die Spezialisten des Landes- und Bundeskriminalamtes arbeiten rund um die Uhr, um den Täter zu finden. Der Mörder aus Vorsatz, nichts anderes ist dieser Täter, soll der „gerechten Strafe“ zugeführt werden. Aber dann? – Die Zeit der Rechtsanwälte, Psychiater und Psychologen wird kommen. Wie werden dann die Schlagzeilen und Kommentare in den Zeitungen und den Fernsehpro- grammen aussehen? Dann wird geurteilt: „Im Namen des Volkes“?
Jeder Mensch ist in unserem Staat so lange als unschuldig anzusehen, bis man ihm eine „Tat“ nachgewiesen hat. Das ist unbestritten. Auch darf er danach den Schutz der Gesetze in Anspruch nehmen, wenn er durch seine „Krankheiten“, für die er nachgewiesenermaßen tatsächlich nicht verantwortlich ist, in seinem Handeln beeinträchtigt wird. Aber bei einem Sexualverbrechen? Die menschlich ureigensten Instinkte werden bei einer solchen Tat aktiviert und, leider, in eine völlig falsche Richtung gelenkt. Was kann eine Frau - was kann ein kleines Mädchen - dafür, dass es einen Mann gibt, der seine Triebe nicht zügeln kann? Es ist nicht vulgär zu sagen, es gibt heute viele, zu viele, andere Möglichkeiten sich zu entspannen. Ein Täter, der ein Sexualverbrechen begeht, dann auch noch mit anschließendem Mord, muss ohne Gnade bestraft werden–er hatte auch keine Gnade für sein Opfer. Das hat nichts mit   dem allgemeinbekannten „Zahn um Zahn“ zu tun, sondern richtet sich nur an diese spezielle Art des Sexualverbrechens mit Mord. ....................................................... Und nun kommt die Verteidigung des Mörders auf den Plan. Die Rechtsanwälte, Psychiater und Psychologen. Selbstverständlich steht auch einem Mörder dieser Schutz zu. Aber was in der Praxis daraus gemacht wird, welche „Winkelzüge“ daraus konstruiert werden, was sich Betroffene, aber auch Richter manchmal anhören müssen, ist sehr oft nicht nachzuvollziehen. Dazu kommt dann oft auch noch eine „frühzeitige“ Rehabilitierung mit den bekannten Folgen. Was ist wirklich richtig, wie weit darf man gehen „im Namen des Volkes“? ...................................... Der zwölfjährigen Ulrike Brandt aus Eberswalde hilft das nicht mehr. Sie hat gelitten und wusste möglicherweise gar nicht, was ihr passierte. Alle, Beteiligte und Beobachter, sollten sich  
Foto:dpa - Ulrike Brandt, ein junges Mädchen mit allen positiven Erwartungen des Lebens-und jetzt? ____________________________ verantwortlich fühlen für das junge Leben und alles dafür tun, damit solche Taten nicht zur Gewohnheit werden. Der Täter wird gefasst! Alle erwarten ein Urteil! Auch unter der Berücksichtigung der Argumente der Ärzte und Verteidiger, aber „im Namen des Volkes“!

   

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