Der 11. Bundespräsident
Joachim Gauck mit großer Mehrheit im ersten Wahlgang gewählt
Berlin / Stuttgart (wde) Ein parteiloser, evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär, nicht parteigebunden, Volkskammerabgeordneter für Bündnis 90 / Grüne und der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und Publizist, wurde am 18. März 2012 von der Bundesversammlung in Berlin zum 11. Bundespräsidenten gewählt. Der in Rostock geborene 72 jährige Gauck tritt das höchste Amt an, was die Bundesrepublik Deutschland zu vergeben hat. Nach ersten Einschätzungen wird er auch ein sogenannter politischer Präsident werden. „Wie soll es denn nun aussehen, dieses Land, zu dem unsere Kinder und Enkel einmal sagen sollen ‚unser Land‘?“ Bundespräsident Joachim Gauck machte in der ersten Rede nach seiner Vereidigung klar, dass er helfen will die Ängste und das Misstrauen in die Zukunft abzubauen und eine Furcht zu der Gegenwart nicht aufkommen zu lassen. Gauck möchte ein Geschenk von der Bevölkerung erbitten: um Vertrauen. Außerdem gegenseitiges Vertrauen für die Menschen die Verantwortung im Land tragen, aber auch Vertrauen „zu all den Bewohnern dieses wiedervereinigten und erwachsen gewordenen Landes.“
   

   

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