Yes, he can --- Yes, we did
Der Amerikaner Barack Obama wird der 44. Präsidenten der USA
Washington/Chicago/Stuttgart (wde) „Thank You for coming, Mr. President and thank you for voting American People“. Fast zweidrittel der amerikanischen Wähler haben am 4. November 2008 den Afroamerikaner Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Diese Entscheidung durch das amerikanische Volk muss man als historisch bezeichnen. Er wird der erste schwarze Präsident sein und am 20. Januar 2009 vor dem weißen Haus in Washington vereidigt werden. Schwarze und Weiße, junge und alte Menschen jubeln dem charismatischen Obama bei seiner Siegesrede in Chicago zu. Er tritt ein schweres Erbe an, das ihm der 42. und 43. Präsident hinterlassen wird. Kaum bei einem anderen Präsidenten der USA müssen bei dem Amtsantritt so viele „innen- und außenpolitische Scherben beseitigt werden“.
„Hallo Chicago! - Wenn jemand unter euch ist der noch daran zweifelt, das Amerika der Ort ist an dem alles möglich ist, der sich immer noch Fragen stellt nach dem Traum unserer Väter und danach ob er noch lebt, der sich noch fragt nach der Stärke und der Macht unserer Demokratie - Heute Abend habt ihr die Antwort.“ Mit diesen Worten begann der designierte 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika seine Ansprache in Chicago. Barack Obama hat es in seinem fast zweijährigen Wahlkampf verstanden, sein Verständnis für eine neue amerikanische Politik allen Bevölkerungsschichten deutlich zu machen. Die daraus resultierende ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung gab deshalb auch den Ausschlag für seinen Sieg. --- Das Bekenntnis von dem Schwarzamerikaner Martin Luther King am 28. August 1963 in Washington, „I have a Dream today“, hat sich schon nach 50 Jahren erfüllt. King sprach noch von „One hundred Years later“. Eine große Wende ist in Amerika mit der Wahl von Obama zum Präsidenten der USA eingetreten.   Ein neues, ein verbessertes Verstehen zwischen den Menschen ist angebrochen und kann sich auf alle Erdteile ausbreiten. Viele Menschen erwarten von Obama die Verbesserung der Weltprobleme auf allen Gebieten. Diese Erwartungen kann er nicht erfüllen. Zaubern kann er nicht,. aber mit dem guten Willen aller Beteiligten kann ab dem 20. Januar 2009 eine verbesserte Weltordnung entstehen. Zuerst wird er sich um die innenpolitischen Themen kümmern. Es ist ihm aber zuzutrauen, vieles zeitnah anzuge-hen. Entsprechende Fachleute auf allen Gebieten wird er sich in seine Mannschaft holen. ------------------ George W. Bush kann noch zum Schluss seiner Amtszeit als umsichtiger Staatsmann in Erscheinung treten. Gerade auch für sein eigenes Volk, aber auch für die gesamte Weltbevölkerung, geht es bei dem anstehenden Finanzgipfel in Washington um sehr viel. Bush wollte immer „der Beschützer und die Polizei der Welt“ sein. Jetzt kann er noch einmal zeigen, ob er etwas gelernt hat und die Meinungen  
Barack Obama bei seiner Sieges-rede in Chicago am 4. November 2008 --- Quelle: CNN ------------------ anderer anhört und mindestens versucht diese zu verstehen. Einer seiner „Stärken“ ist es gewesen, sein persönliches Weltbild auf alle Menschen anwenden zu wollen. ----- Auch wenn die aktuellen Aufgaben groß sind, auch Barack Obama braucht Zeit, um sie zu einem Besseren zu führen. Allein kann das kein Mensch und kein Land leisten. Die Politiker der Welt und die tragenden Bevölkerungen müssen das erkennen und umsetzen.

   

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