EU-Verfassung von Bevölkerung abgelehnt
Zu viel Kompetenz und Realitätsverlust für und in Brüssel befürchtet
Paris/Amsterdam/Brüssel (wde) Das „Non“ und „Nee“ wurde in ganz Europa gehört. Die jeweiligen Referenden in Frankreich und den Niederlanden zur EU-Verfassung waren eindeutig. Hat auch „Brüssel“ diesen klaren Willen der Bevölkerung verstanden und wird ihn umsetzen? Zu viel Bürokratie, zu viel versuchte Mitsprache in vielen täglichen Arbeiten – für ganz Europa kann es da keine allgemeingültigen Richtlinien geben. Vom Verlust der jeweiligen Kulturen und Traditionen ganz abgesehen. Die EU, auf allen Ebenen inklusive der jeweiligen Regierungen, haben es versäumt Europa salonfähig zu machen. Bei allem guten Willen und Zielen der europäischen Union muß das Konstrukt auch „gehändelt“ werden können. Auch bei dem Vorhaben weitere Staaten in die Gemeinschaft aufzunehmen darf nicht vergessen werden, daß ein Automatismus nach „Aufnahme von Beitrittsverhandlungen“ mit Sicherheit das gewollte Europa kaputt machen wird. Dieses und mehr haben die Menschen in Europa verstanden, offensichtlich aber nicht alle verantwortlichen Politiker. Der französische Präsident Chirac, der Präsident der EU-Kommission Barroso und der niederländische Ministerpräsident Balkenende müssen die Ablehnung der EU-Verfassung durch die Bevölkerung bekannt geben.
   

   

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