Zwei Stunden mit dem ICE durch Deutschland
Irgendwo in Deutschlad,
auf einer von vielen "schnellen Strecken" der Deutschen Bundesbahn. Mit dem neuen "ICE 403" und einem feundli-chen Betriebsfahrzeugführer, besser bekannt als Lokführer. Er hat Verständnis für die "Freunde der Eisenbahn", die etaws mehr wissen wollen von der faszinierenden Technik und Geschwindigkeit der neuen Generation der Bahn.
"Sicherheit für die Fahrgäste" ist das höchste Anliegen für einen Betriebsfahrzeugführer (BFF), so die Aussage des engagierten Eisenbahners, der den neuen ICE 403 auf den modernen Schienennetzen durch Deutschland lenkt. Das "Geschwindigkeitsheft", das "Fahrtzeitenheft", der ständige Funkkontakt mit der Abschnittsleitung, der sichere Blick auf die Strecke und eine langjährige Erfahrung sind die Vorgaben, die der BFF für seine verantwortungsvolle Aufgabe hat.
Mit 250 km/h durch Deutschland.
Auf der neuen Strecke Frankfurt / Koln kann und darf der ICE 403 auch 300 km/h fahren
Sicherheit ist oberstes Gebot bei der Bahn
Bei Tag und bei Nacht, natürlich auch oberhalb und unterhalb der Erde, immer eine Hand am Kontrollschalter
Neben den individuellen Kenntnissen gibt es noch
zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für den Betrieb
eines ICE. Das "Zugsicherungssystem", unter anderem
gesteuert von den Signalanlagen auf der Strecke,
verlangt bei jedem Kontrollpunkt eine "Quittung" durch
den BFF. Außerdem gibt es noch den alt bewährten
"Sicherheitsfahrschalter", der ständig mit dem Fuß
betätigt werden muß. Nach drei Sekunden fehlendem
Kontakt gibt es einen unüberhörbaren Alarmton, nach
weiteren fünf Sekunden wird eine "Zwangsbremsung"
des ICE eingeleitet. Solch eine Bremsung ist
"ehrenanrührig" für jeden Betriebsfahrzeugführer.

Im "Fahrtzeitenheft" sind die Vorgaben detailliert
aufgeführt, wann der ICE wo sein muß.
Das "Geschwindigkeitsheft" zeigt alle Signale und
jede Km-Tafel mit den zu fahrenden
Höchstgeschwindigkeiten an.
"Diese Angaben sind heilig für jeden LOK-Führer".

Dieser ICE war übrigens sehr pünktlich,
geht doch.

Ein automatisch arbeitendes "Blocksignal"
(weiß/orange/weiß), das abschnittsweise eine Strecke freigibt, oder nicht. Auf solch einem Abschnitt befindet sich keine Weiche.

Eine Zugeinheit ist genau 208,04 Meter lang, das Kupplungsstück zu einer weiteren Einheit beträgt 0,5 Meter. Meistens wird mit zwei Einheiten gefahren. Fotos: wde

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