Ost Afrika - Rund um den Äquator
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Vom Rohstoff über die Arbeit zu den Produkten: AKAMBA Handicraft in Mombasa
Das Akamba Handwerk ist eine gemeinnützige Vereinigung. Die kenianische Organisation stellt
feine Holzschnitzereien, Tierskulpturen, dekorative Accessoires und ausgefallene kundenspezi-
fische Waren her. Die detailgetreuen Ausführungen werden in viele Länder der Welt exportiert.
Die Gäste können den Künstlern direkt bei der Arbeit zusehen. Alle Schnitzereien sind hand-
gefertigt und dadurch einzigartig. Die "Big Five"*, nämlich der Elefant, das Nashorn, der Step-
pen- und Wasserbüffel, der Leopard und der Löwe werden am meisten nachgefragt. Es wer-
den auch die unterschiedlichsten menschlichen Skulpturen sowie die Darstellung realistischer
und abstrakter afrikanischer Kunst gefertigt. Gern werden auch fein dekorierte afrikanische
Holzwaren, z.B. Schalen, Löffel, Stühle, Spazierstöcke und vieles mehr angeboten. Für die
AKAMBA Organisation arbeiten in Kenya etwa 10000 Menschen. Diese werden etwa durch
3000 Mitglieder und 2000 Subunternehmer vertreten.
*Die "Big Five" wurden von den Großwildjägern so genannt, weil sie am schwersten zu jagen waren
Die Arbeitsplätze vor Ort bei der traditionellen Fertigung.
Jeder bestimmt seine Arbeitszeit selbst, viele arbeiten auch von zu Haus
Mit wenigen Werkzeugen sind die Künstler konzentriert bei der Arbeit
Jedes Stück ein Unikat
Arbeitsplatz nach DIN ??? - Und trotzdem zufriedene Gesichter, auch ohne Kamera
Die einzelnen Arbeitsschritte sind gut aufeinander abgestimmt
Rohstoffe. Hier wird neben herkömmlichem Holz auch Ebenholz und Rosenholz verwendet
Der Showraum - Beste Unikate, so weit das Auge reicht
Mutisya Muge, aus der bantusprachigen Volksgruppe Kamba/Akamba, führte die ersten Holz-
schnitzereien in Ukambani, Ostafrika, ein. Er begann im Jahre 1916; 1917 wurden seine Schnitz-
ereien an die Militärs im Ersten Weltkrieg verkauft. Mr. Mutisya starb 1929 und wurde in seinem
Haus in Wamunyu begraben. Seine Skulpturen wurden im Jahr 1926 erstmals ausgestellt. Er be-
kam die erste Auszeichnung von der Kolonialregierung.
Die Nachbarn von Mutisya Muge zeig-
ten Interesse und es begann ein praktischer Unterricht in Machakos. 1946 begannen die Kamba-
Männer auch in anderen ostafrikanischen Ländern mit der Produktion der Schnitzereien.

In Mombasa sind neun Hektar mit der grundlegenden Industrie-Infrastruktur aufgebaut worden.
Die Fähigkeiten der Schnitzereien sind gut entwickelt und spezialisiert. Auf Grund der Erfahrung
auf diesem Gebiet können alle Anforderungen der Kunden erfüllt werden. Es werden qualitativ
hochwertige Produkte entwickelt und produziert, um globale Kunden zu gewinnen.

Faszinierende Ergebnisse der AKAMBA-Mitarbeiter

Direkt zu den AKAMBA-Künstlern in Mombasa
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Text / Fotos: wde
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